Bank aus Deutschland: Nach Blockchain Factory folgen Digital Assets!

Seit der Verabschiedung der Blockchain-Strategie vor wenigen Monaten hat sich Deutschland ganz offensichtlich von einem restriktiven Staat zu einem offenen und liberalen Land für Kryptowährungen entwickelt. Das wird deutlich durch die Verabschiedung eines neuen Gesetzes durch den Bundestag, dass vor kurzem auch den Bundesrat passiert hat und somit in Kraft treten kann:

Ab dem neuen Jahr 2020 ist es Banken in Deutschland erlaubt, Bitcoins und Kryptowährungen zu handeln und zu verwahren. Bislang mussten dafür mehr als komplizierte, individuelle Anträge gestellt und aufwändige Wege gegangen werden.  Diese liberale Regulierung durch die deutsche Bundesregierung ist ganz grundlegend mehr als begrüßenswert, im Hinblick auf die Rechtssicherheit für Krypto-Investoren und die damit steigende Marktakzeptanz von Kryptowährungen in Deutschland.

solarisBank gründet Tochtergesellschaft für digitale Vermögenswerte

Das neue Gesetz zeigt bereits Wirkung. Die solarisBank, das Technologieunternehmen mit Banklizenz, hat am 11.12.19 die Gründung ihrer Tochtergesellschaft solaris Digital Assets GmbH bekanntgegeben. Die 100%ige Tochtergesellschaft der Berliner solarisBank AG bietet eine API-zugängliche Plattform an, welche die digitalen White-Label-Bankdienstleistungen der solarisBank um eine Verwahrungslösung für digitale Vermögenswerte ergänzt.

Die solarisBank hatte bereits 2018 mit der Gründung der solarisBank Blockchain Factory als Banken-Infrastrukturanbieter einen wesentlichen Beitrag zum Blockchain-Ökosystem geleistet. solaris Digital Assets wird die Blockchain-Aktivitäten der solarisBank weiter vorantreiben.

Bison, Bitwala oder BSDEX zählen auf die Dienstleistungen der solarisBank

Die solarisBank hat vor fast zwei Jahren mit der Gründung der Blockchain Factory erste Schritte in der Blockchain- und Kryptowährungsindustrie getätigt. Die Vision des Unternehmens war es von Anfang an, Blockchain-Pionieren die oftmals benötigte Banking-Infrastruktur bereitzustellen, um die Lücke zwischen Fiat- und Kryptowelt zu schließen. Partnerschaften wie mit Bitwala, Bison und BSDEX der Börse Stuttgart zeigen, wie diese Vision mit Leben gefüllt wurde. Jetzt wird dieses Engagement vertieft, indem sich die solarisBank darauf konzentriert, mit solaris Digital Assets ein essentieller Infrastrukturanbieter für Digital Asset-Pioniere zu werden. Es ist der logische nächste Schritt.

Da digitale Vermögenswerte bereits einen Multi-Milliarden-Euro-Markt umfassen, ist die sichere Verwahrung digitaler Assets verstärkt in den Fokus der Aufsichtsbehörden und des Gesetzgebers gerückt. Marktteilnehmer, die sich mit der Verwahrung solcher Vermögenswerte in Deutschland befassen, müssen bei der lokalen Aufsichtsbehörde, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), eine Lizenz beantragen. Als Tochtergesellschaft der solarisBank AG plant die solaris Digital Assets GmbH, die regulatorischen Anforderungen des deutschen Marktes zu erfüllen und die sichere Verwahrung digitaler Assets zu gewährleisten, so dass Kooperationspartner nicht selbst eine Lizenz beantragen müssen. Dementsprechend wird das Unternehmen im Jahr 2020 eine Lizenz für das Kryptoverwahrgeschäft beantragen.

Fazit: Digital Assets werden unser Finanz- und Wirtschaftssystem grundlegend verändern. Im Hinblick wie wir in Zukunft Werte austauschen. Weiterführende Infos…

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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