Deutsche Industrie: Boom bei IOT-Technologien!

Das Internet der Dinge (IoT = Internet of Things) steht für Technologien, die es ermöglichen, physische und virtuelle Gegenstände miteinander zu vernetzen. Der Einsatz von Internet of Things-(IoT-)Technologien in deutschen Unternehmen nimmt derzeit vor allem bei Industriefertigern und Automobilherstellern rasant zu. Das zeigt ein Anbietervergleich der Information Services Group (ISG), einem führenden, globalen Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment.

Deutsche Unternehmen setzen vor allem auf IoT-Serviceanbieter, um IoT-gesteuerte Analysen und andere IoT-Werkzeuge einzuführen. Dazu zählen beispielsweise Atos, Capgemini und IBM, aber auch Bosch, die Deutsche Telekom oder Siemens. Der deutsche Markt übernimmt dabei IoT-Technologien derzeit sehr schnell und im Rahmen vielfältiger Anwendungsszenarien. Neben der Fertigungs- und Automobilindustrie stellet die Analyse der ISG vor allem im Handel und bei der Gebäudeautomation zunehmende Aktivitäten fest.

Das Internet of Things hält Einzug in den deutschen Mittelstand

Der deutsche Markt für IoT-Lösungen wird laut der ISG-Studie aktuell vor allem von Anbietern getrieben, die auf den Mittelstand ausgerichtet sind und ausgewiesene Lösungen für spezifische Anwendungsfälle bieten. Die deutsche Automobilindustrie setzt derweil auf IoT, um Lösungen für die Fahrzeugwartung, das Infotainment, Fahrerassistenzsysteme und die Kommunikation zwischen Fahrzeugen auf- und auszubauen. Die Vernetzung dieser automatisierten IoT-Systeme nehme dabei fortlaufend zu.

Den Automobilherstellern biete sich so die Chance, zusätzlichen Mehrwert für Kunden zu schaffen, etwa durch eine Navigation und automatisierte Routenplanung, die sich an den Vorlieben der (Mit-)Fahrer orientiert. Der Anbietervergleich verzeichnet darüber hinaus Interesse von Smart City-Projekten am IoT-Einsatz, obwohl den meisten Städten die dafür notwendigen Ressourcen fehlen. So leidet der öffentliche Sektor in Deutschland unter Personal- und Budgetknappheit. Zudem liegen auch die Netze und Netzwerke, die für Smart City-Lösungen benötigt werden, oft nicht in öffentlicher Hand.

Größte Herausforderung: Sicherheit von IoT-Anwendungen

Darüber hinaus behindern den ISG-Analysten zufolge Sicherheitsbedenken einige IoT-Projekte. Eine sichere Datenübertragung und sichere Bezahlvorgänge stellten weiterhin eine der größten Herausforderungen für IoT-Lösungen dar. Während die Blockchain-Technologie Sicherheit erhöhen könne, sei vor allem auch Know-how in der Entwicklung und im Anwendersupport nötig. Blockhain-Unternehmen bzw. Kryptowährungen die sich auf intelligente Verträge (smart contracts) bzw. IOT-Anwendungen spezialisieren, können von diesen Entwicklungen und dem gigantisch großen Zukunftsmarkt des Internets der Dinge in Zukunft massiv profitieren. Weiterführende Infos…

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

NEWSLETTER: Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen!

Abonnieren Sie jetzt – kostenlos – unseren freien Newsletter und erhalten Sie in regelmäßigen Abständen weiterführende Informationen rund um KRYPTO-X!

Schreibe einen Kommentar