Bank aus Deutschland fördert Zahlungen mit Kryptowährungen!

Im Gegensatz zu Österreich, der Schweiz oder dem Fürstentum Liechtenstein ist Deutschland im Segment der Nutzungsmöglichkeiten von Kryptowährungen nach wie vor ein Entwicklungsland. Aber es gibt immer mehr Fortschritte. Heute dafür ein weiteres Beispiel: Der österreichische Zahlungsdienstleister Salamantex und der – unter dem Markennamen TEN31 agierende – FinTech-Arm der deutschen WEG Bank AG haben eine Kooperation vereinbart. Das gemeinsame Ziel ist es, Bezahlungen mit Kryptowährungen in Deutschland zu ermöglichen. Dies soll durch den bankrechtlich regulierten Rahmen der TEN31 erfolgen.

Unter dem Namen TEN31 vereint die ursprünglich auf Immobilienwirtschaft spezialisierte WEG Bank AG aus Ottobrunn ihre Tätigkeiten im FinTech-Bereich, insbesondere bei Blockchain basierten Anwendungen. Seit Mitte 2019 unterstützt TEN31 aktiv Start-ups und Unternehmen aus der FinTech- und Kryptobranche. Die österreichische Salmantex GmbH steigt jetzt als weiterer Aktionär ein.

Interview mit Markus Miller für Börse Stuttgart TV: Thema Regulierung

Nach dem Krypto-Hype folgen jetzt professionelle Anwendungen in Finanz- und Realwirtschaft

Die WEG Bank AG bzw. TEN31 sehen in der wachsenden Verbreitung von digitalen Währungen eine große Chance, da sich hier nach einem gewissen Anfangs-Hype nun eine zunehmend professionalisierte neue Klasse von Anlageinstrumenten und Zahlungsverkehrsdiensten etabliert. Das innovative Bezahlsystem von Salamantex ist in Österreich bereits seit Ende 2018 am Markt. Es ermöglicht Händlern die einfache und vor allem sichere Annahme von Kryptowährungen als Bezahlung. Salamantex nimmt dabei bekannte Nachteile und Risiken von Kryptowährungen direkt ins Visier.

So sichert das System den Kurs der gewählten Kryptowährung innerhalb eines gewissen Zeitraumes. Außerdem hat der Händler die Möglichkeit frei zu entscheiden ob er Kryptowährungen halten möchte, oder sich Beträge in Fiat-Geld (Euro) ausbezahlen lassen möchte. So können Salamantex und TEN31 gemeinsam eine neue zukunftsweisende Zahlungsmöglichkeit anbieten, ohne dass der Einzelhändler am Ende auf die Sicherheit des Euros auf seinem Konto verzichten muss.

Als Pioniere im FinTech-/Kryptobereich in Deutschland beschreiten Salamantex und TEN31 fortan zusammen neues Terrain und werden zeitnah an zahlreichen Point-of-Sale-Standorten (Krypto-Zahlungsterminals in Geschäften) den Kunden die Möglichkeit anbieten, Waren und Dienstleistungen mit Kryptowährungen zu bezahlen.

Fazit: Kryptowährungen werden als Zahlungsmittel zunehmend praktikabler

Kryptowährungen werden als Zahlungsmittel immer interessanter, weil zunehmend praktikabler einsetzbar. Immer mehr Handelsunternehmen erwägen deshalb, ihren Kunden diese innovative Bezahloption anzubieten und sich so auch ein neues Kundensegment zu erschließen. Salamantex entwickelt dezentrale Cryptocurrency Point of Sale Lösungen, bei denen der Fokus stark auf „Easy-to-Use“-Interfaces liegt. Das bietet Händlern als auch Endkunden einen einfachen und verständlichen Zugang zu Kryptobezahlungen.

Die vor kurzem publizierte Blockchain-Strategie der Deutschen Bundesregierung unterstreicht die steigende Bedeutung der Krypto-Branche und schafft den nötigen Regulierungsrahmen. Die Kooperation mit TEN31 ermöglicht grundsätzlich eine flächendeckende Verbreitung des von Salamantex gestellten Bezahlsystems, in einem bankenrechtlich regulierten Rahmen. Durch die Zusammenarbeit mit der WEG Bank und der laufenden Prüfung durch die BaFin steht dieses Krypto-Projekt somit auf rechtssicheren Füßen, was die Marktakzeptanz signifikant fördern wird. Ich bin mir sicher, weitere Anbieter werden in naher Zukunft diesem Weg folgen. Weiterführende Infos…

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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