Relativitätsrealität: Krypto versus Fiat!

Aus einer Grundsatzerklärung der US-Notenbank, die im Frühjahr 2019 veröffentlicht wurde, geht hervor, dass die Federal Reserve (FED) schon sehr bald einen Zusammenbruch des Bitcoin-Marktes als ein weiteres Risikoszenario bei den regelmäßig durchgeführten FED-Stresstestes berücksichtigen könnte. Entgegen zahlreicher, negativer Beurteilungen dieser Meldung – auf die ich nach wie vor immer wieder stoße – will ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass das überhaupt keine Negativmeldung wäre, sondern absolut positiv zu werten ist. Weil das ein Ritterschlag für den Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen ist.

Der Bitcoin bzw. die Kryptomärkte würden dadurch seitens der FED auf eine Stufe gestellt, mit den etablierten Anlageklassen der Aktien, Anleihen oder Immobilien. Wenn eine bestimmte Anlageklasse in einen Stresstest mit einbezogen wird, bedeutet das, sie hat eine große Relevanz. Eine große Relevanz – oder gar eine Systemrelevanz wie das bei Großbanken der Fall ist – ist gleichbedeutend mit einer hohen oder weiter steigenden Marktkapitalisierung. Das wäre für den Bitcoin bzw. Kryptowährungen somit ein wünschenswertes Positivszenario. Die Marktkapitalisierung der Anlageklasse der Kryptowährungen ist derzeit in Relation zu den etablierten bzw. konventionellen Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen noch äußerst gering.

Kryptowährungen sind selten in Relation zum kreditbasierten Zentralbank-Geld (Fiat Money)

Konventionelle, durch Staaten und Regierungen bestimmte Währungen wie der US-Dollar oder der Euro werden als Fiatgeld (Fiat Money) bezeichnet. In Zusammenhang mit den steigenden Kursen bei Kryptowährungen kommen stets sehr schnell auch Warnungen, die nicht belastbar sind. Vor einiger Zeit titelte beispielsweise das Handelsblatt: „Bankenaufseher warnen vor Risiken durch Kryptowährungen“. Grundlage war ein Bericht des Basler Bankenausschuss, der Risiken für die Finanzstabilität durch Kryptowährungen fürchtet.

Ich will keinesfalls die stets latenten Risiken von Kryptowährungen – allen voran in Bezug auf die massiven Kurschwankungen – verharmlosen. Großen Chancen stehen nun einmal auch Gefahren gegenüber, das ist nicht nur legitim, sondern effizient. Scheinbar so sichere und schwankungsarme Geldanlagen wie Anleihen – die auf Schulden basieren – weisen hingegen aktuell ein renditeloses und somit chancenbefreites Risiko auf. Hier liegen die wahren Systemrisiken!

Die Fakten bzw. die realen Relationen:

240.000 Milliarden US-Dollar an weltweiten Schulden stehen aktuell rund 260 Milliarden US-Dollar an Kryptowährungen (Coinmarketcap) gegenüber! Das ist – in Anlehnung an den Begriff der Relativitätstheorie von Albert Einstein – die aktuelle Relativitätsrealität! Weiterführende Infos…

Markus Miller

Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ

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