Neuland Internet: Was sind dann Blockchain und FinTech?

Können Sie sich vorstellen, dass die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel – persönlich – Absolventen einer Universität auszeichnet, die sich mit Blockchain und FinTech befassen? Ich nicht, weil diese Themen und Bereiche noch viel mehr offensichtliches „Neuland“ für Frau Merkel sein dürften, als das Internet. Die wichtigste Internet-Anwendung, das weltweite Netz „World Wide Web“ startete im August 1991. 22 Jahre später traf Bundekanzlerin Angela Merkel im Juni 2013 die peinliche Aussage: „Das Internet ist für uns alle Neuland“.

Dieses Zitat der Regierungschefin Deutschlands ist bezeichnet für die Entwicklung und den aktuellen Status der Bundesrepublik, als innovativem Technologiestandort. Das Zukunftsthema Digitalisierung wird in Deutschland schlicht zu stark überlagert: Von parteiinternen Themen wie Postendiskussionen und Nachfolgeregelungen und einem fortlaufendem Wahlkampaktionismus, sowie unzähligen innen-, außen- und geopolitischen Krisenherden, an zahlreichen Fronten. Anders die Situation im kleinen und feinen Fürstentum Liechtenstein.

Blockchain und FinTech: Liechtensteins Regierungschef übergibt Studienzertifikate persönlich

18 Teilnehmende haben den Zertifikatsstudiengang Blockchain und FinTech der Universität Liechtenstein erfolgreich absolviert. Im Rahmen der Abschlussfeier am 21. August 2019 überreichen Regierungschef Adrian Hasler und Edi Wögerer (Chef der Bank Frick) den Absolventinnen und Absolventen die entsprechenden Zertifikate. Durchgeführt wurde der Zertifikatsstudiengang durch das Institut für Finance der Universität Liechtenstein.

Der Studienga­­­ng ist Teil der auf fünf Jahre angelegten Kooperation zwischen der Universität und d­­er Bank Frick. Das Programm vermittelt neuestes Wissen und Kompetenzen zum Umgang mit zugleich disruptiven und potenziell erfolgversprechenden Technologien in der Finanzindustrie.

Fazit: Adrian Hasler – der bodenständige und fortschrittliche Regierungschef Liechtensteins – unterstreicht die Bedeutung einer derartigen Ausbildung für den Standort des Fürstentums mit seiner Hauptstadt Vaduz als Blockchain-City, indem er die Zertifikatsübergabe an die neuen Blockchain- und FinTech-Spezialisten persönlich vornimmt. Das ist ein zukunftsweisendes Zeichen und eine vorbildliche Wertschätzung!

„Made in Germany“ muss auch eine digitale Qualitätsmarke werden!

Derartige, zukunftsorientierte Entwicklungen wie im Fürstentum Liechtenstein würde ich mir auch für Deutschland wünschen. Es muss endlich politisch eine umfassende Digitalstrategie entwickelt werden, damit der Qualitätsbegriff „Made in Germany“ auch in im Bereich der Digitalisierung Einzug hält.

Neben der Schaffung von liberalen, gesetzlichen Rahmenbedingungen ist die Förderung von jungen Startup-Unternehmen dafür eine der wichtigsten Maßnahmen, um Deutschlands Digitalwirtschaft voranzubringen. Ebenso müssen die Digitalisierung bzw. die digitale Bildung an Schulen und Universitäten auch in Deutschland endlich massiv gefordert und gefördert werden. Weiterführende Infos …

Markus Miller

Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ

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