Bargeld der Zukunft: 5 Mythen zu Mobile Payments!

Knapp jeder zehnte Deutsche (9 Prozent) denkt sich offensichtlich „nur Bares ist Wahres“ und hortet das Ersparte sinnbildlich unter dem Kopfkissen. Jeder Dritte parkt sein Geld auf Tagesgeldkonten (31 Prozent), und immerhin 24 Prozent der Deutschen halten trotz Mini-Zinsen weiterhin am Sparbuch fest. Auch wenn viele Bürger es nicht wahrhaben wollen: Bargeld hat aus regulatorischen, wirtschaftlichen und technologischen Gründen KEINE Zukunft! Deswegen ist es sehr wichtig, dass Sie sich so früh als möglich mit Alternativen und Entwicklungen befassen. Beispielsweise dem Mobile Payment.

Ob Google Pay, Apple Pay oder Bezahlen per Handyrechnung, Mobile Payment ist aktueller denn je. Viele Anbieter schließen sich dem Hype um das Bezahlen mit dem Smartphone an. Doch obwohl sich mobiles Bezahlen stark verbreitet, stehen noch viele Kunden dem Trend skeptisch gegenüber. Das Unternehmen „Crossrelations“ hat sich aktuell die fünf häufigsten Irrtümer des Mobile Payments einmal etwas genauer angesehen, die ich Ihnen nachfolgend zusammengefasst habe.

1. Mobile Payment ist eine neue Technologie

Das mobile Bezahlen ist keine moderne Erfindung von PayPal, Apple oder Google. Die Technologie gibt es schon seit mehr als zehn Jahren in Form des Bezahlens per Handyrechnung. Hierbei benötigt man nur ein Vertrags- beziehungsweise ein Prepaid-Handy. Ein Bankkonto, Paypal-Konto oder eine Kreditkarte sind deswegen keine Voraussetzung für Mobile Payment. Man kann sich gewissermaßen aussuchen, ob man den Kauf mit Kreditkarte, per Lastschrift oder ganz einfach per Handyrechnung tätigt.

2. Bezahlen per Handyrechnung ist unsicher

Das ist eines der weitverbreitetsten Statements in Bezug auf Mobile Payment. Seit Anfang 2017 haben alle Mobilfunkanbieter der Clean-Market Initiative diese potenziellen Sicherheitslücken durch das Redirect-Verfahren geschlossen. Bei einem Kauf per Handyrechnung bei Drittanbietern mit spezifischen Abo-Angeboten werden die Kunden auf eine dienstunabhängige Seite weitergeleitet. Dort müssen sie die Zahlung per Klick oder mit einer TAN, die ihnen per SMS zugeht, erst bestätigen. Wenn der Kunde die Bezahlung bestätigt, erhält er nach Abschluss der Transaktion eine Bestätigungs-SMS. Der entscheidende Sicherheitsfaktor dabei ist, dass der Kunde noch einmal ausdrücklich auf das angezeigte Angebot hingewiesen und gefragt wird, ob er es tatsächlich bezahlen möchte. Durch das Redirect-Verfahren ist das Bezahlen per Handyrechnung sicher und transparent geworden.

3. Es gibt keinen sicheren Schutz vor Missbrauch beim Bezahlen per Handyrechnung

Mit einer Drittanbietersperre lassen sich unerwünschte Dienste von Drittanbietern, die mit dem Handy gekauft und über die Mobilfunkrechnung abgerechnet werden, unterbinden. Das Gleiche gilt in dem Fall auch für Dienste, die möglicherweise genutzt werden möchten. Somit kann kein Geld ohne die Zustimmung des Kunden, beispielsweise durch ein ungewolltes Abo, über die Mobilfunkrechnung bezogen werden. Diese Sperre kann problemlos beim jeweiligen Mobilfunkanbieter eingerichtet werden. Hierbei gibt es auch unterschiedliche Sperr- und Konfigurationsmöglichkeiten, die das unterschiedliche Nutzungs- und Konsumverhalten der Mobilfunkkunden berücksichtigen. Nach der Einrichtung einer Drittanbietersperre muss jedoch auf einigen Komfort verzichtet werden. So lassen sich per Handyrechnung beispielsweise keine Parktickets oder Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mehr bezahlen. Auch Käufe im App-Store, im Google PlayStore, bei Spotify oder Apple Music sind dann auf Handyrechnung nicht mehr möglich.

4. Per Handyrechnung können nur digitale Güter gekauft werden

Mobile Payment ist vielseitig einsetzbar, sowohl online als auch offline. Die Bezahlmethode „Zahl einfach per Handyrechnung“ ermöglicht neben dem Kauf von digitalen Gütern zum Beispiel auch den Erwerb von Parkscheinen, ÖPNV-Tickets und Briefmarken.

5. Für Mobilfunkanbieter ist der Kundenschutz zweitrangig

Die vier deutschen Mobilfunkanbieter der Clean-Market Initiative haben zahlreiche Maßnahmen eingeführt, um für den Schutz ihrer Kunden vor Betrug zu sorgen. Drittanbieter und ihre Dienste werden intensiv überprüft und kontrolliert, bevor sie an das Bezahlverfahren angebunden werden. Nur wenn sie alle strikten Vorgaben erfüllen, findet die Anbindung statt. Alle Drittanbieterdienste werden im Rahmen einer intensiven Marktbeobachtung kontrolliert. Hierzu führt ein unabhängiges Institut ständig Stichproben durch. Auch das Einrichten einer Drittanbietersperre soll Mobilfunkkunden leicht gemacht werden. In immer wieder verbesserten Self Service Angeboten können sie die Drittanbietersperre individuell einstellen.

Fazit. Mobile Payment ist ein Ersatz für Bargeld!

Die Bankfiliale und der Geldautomat der Zukunft ist eine App auf Ihrem Smartphone oder auf Ihrer Smartwatch. Mobile Payment ist eine moderne, zukunftsgerichtete und sichere Art und Weise mit dem Smartphone zu bezahlen. Insbesondere bringt das Zahlen per Handyrechnung in puncto Sicherheit zusätzliche Vorteile, da weder Bank- noch Kreditkarteninformationen hinterlegt werden müssen.

Multibanking-Anwendungen gehört die Zukunft: Setzen Sie auf meine 5 Top-Favoriten

Zahlreiche Banken stellen Ihnen mittlerweile eigene Apps zur Verfügung. Der Trend geht allerdings eindeutig zum Multibanking. Das bedeutet, dass sich in eine Bank-App auch mehrere Konten von verschiedenen Banken einbinden lassen. Diesen Service bieten derzeit noch relativ wenige Banken.

Dafür gibt es allerdings sogenannte „Drittanbieter-Apps“, in denen Sie unterschiedliche Bankkonten ganz übersichtlich vereinen können. Diese Multibanking-Anwendungen passen perfekt zu meinen Empfehlungen zur Diversifikation durch Nutzung unterschiedlicher Banken im In- und Ausland. Ich zeige Ihnen jetzt meine 5 favorisierten Multibanking-Apps für Ihr Smartphone. Weiterführende Informationen…

Markus Miller

Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ

NEWSLETTER: Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen!

Abonnieren Sie jetzt – kostenlos – unseren freien Newsletter und erhalten Sie in regelmäßigen Abständen weiterführende Informationen rund um KRYPTO-X!

 

Schreibe einen Kommentar