Mobile Banking: Biometrie statt TAN!

Bei alltäglichen Bankgeschäften wird die biometrische Authentifizierung allmählich zur Normalität – jedenfalls unter jüngeren Kunden. So zeigt eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 1.000 Bundesbürgern: 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen haben sich schon einmal per Fingerabdruck in ihr Online-Banking bzw. in ihre Banking-App eingeloggt oder sogar eine Transaktion durchgeführt.

In den übrigen Altersgruppen sind die neuartigen Verfahren jedoch noch deutlich weniger weit verbreitet. Während unter den 40- bis 49-Jährigen immerhin 17 Prozent bereits Bankgeschäfte per Fingerabdruck erledigt haben, sind es bei den über 60-Jährigen gerade mal 4 Prozent.

Die TAN wird ersetzt durch Fingerabdruck oder Gesichtsfelderkennung

Trotz der noch schwachen Verbreitungen bei den älteren Generationen, gehört den biometrischen Verfahren eindeutig die Zukunft – zumal die nachwachsende Generation ihre Bankgeschäfte noch viel selbstverständlicher vom Smartphone aus erledigen wird, als es bei den heutigen Kunden der Fall ist.

Die Konsequenz: Wenn klassische Filialbanken für junge Kunden attraktiv bleiben wollen, müssen sie ihre digitalen Angebote um genau solche Verfahren erweitern. Denn die Authentifizierung per Fingerabdruck oder per Gesichtsfelderkennung wird in wenigen Jahren genauso Standard sein, wie es im herkömmlichen Online-Banking die TAN war.
Für diese These spricht auch, dass die Mehrzahl der Befragten – und zwar über alle Altersgruppen hinweg – biometrische Verfahren als „sehr sicher“ (29 Prozent) oder zumindest „eher sicher“ (34 Prozent) ansieht. Dagegen haben lediglich 16 Prozent das Gefühl, die biometrische Authentifizierung sei „eher unsicher“; und sogar nur 3 Prozent halten sie für „sehr unsicher“.

Hinzu kommt: Unter den Kunden von Direktbanken geben sogar schon 42 Prozent an, aus ihrer Sicht seien Methoden wie Fingerabdruck oder Gesichts-Scan „sehr sicher“. Dieser Umfragewert verdeutlicht noch einmal den Wettbewerbsdruck, dem die klassischen Retail-Banken in diesem Bereich ausgesetzt sind. Schließlich sind es die Direktbanken und Neobanken, an denen immer mehr Kunden die digitalen Angebote ihrer Hausbank messen.

Biometrische Verfahren müssen fälschungssicher sein

Worauf es den Bundesbürgern bei biometrischen Verfahren generell ankommt – auch über den Kontext des reinen Online-Bankings hinaus – ist der Komfort. So gaben 88 Prozent der Befragten an, ihnen sei die Nutzerfreundlichkeit beim Fingerabdruck und ähnlichen Authentifizierungsmethoden „sehr wichtig“ oder wenigstens „eher wichtig“. Satte 93 Prozent legen unterdessen Wert auf den Faktor „Fälschungssicherheit“. Und 79 Prozent meinten, für sie seien bei biometrischen Verfahren unter anderem auch die Geschwindigkeit entscheidend.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Schon 58 Prozent der Bundesbürger können sich grundsätzlich vorstellen, im Online- bzw. Mobile Banking biometrische Verfahren einzusetzen. Eine ähnlich hohe Zustimmung haben daneben nur die „Nutzung zur Entsperrung von Geräten wie Laptop oder Smartphone“ (64 Prozent) und die „Nutzung bei Zugangskontrollen zum Beispiel am Flughafen“ (61 Prozent).

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Markus Miller

Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ

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