Bitcoin: Halving statt Inflationing!

In der klassischen Volkswirtschaftslehre steht der Begriff der Inflationierung für die allgemeine und anhaltende Erhöhung des Preisniveaus bei Gütern und Dienstleistungen. Gleichzeitig kommt es zu einem Kaufkraftverlust, das bedeutet einen Rückgang des Wertes des Geldes. Im Gegensatz zu Gold, das eine natürliche Limitierung in Form seiner geologischen Vorkommen hat, gib es bei konventionellen Währungen keine quantitative Begrenzung. Darunter leidet im Laufe der Zeit stets die Qualität einer Fiat-Währung.

Wir leben in einer Welt inflationärer und ungedeckter Papiergeldwährungen. Ein grundlegender Vorteil der wichtigsten Kryptowährung – dem Bitcoin – ist in diesem Zusammenhang seine klare, weil mathematische Begrenzung. Die quantitative Bitcoin-Limitierung ist eine wichtige Grundlage auf technologischer Basis. Sie bedeutet, dass aufgrund des Algorithmus bzw. des definierten Programmcodes, maximal 21 Millionen Stück bzw. Coins geschürft werden können.

Das Halving der Bitcoin-Blöcke ist eine der wichtigsten Funktionen des BTC-Programmcodes

Der Bitcoin ist eine Kryptowährung die mittels der Lösung mathematischer Aufgaben geschürft wird. Analog zum Goldschürfen wird dieser Vorgang als Mining bezeichnet. Die treffendere Beschreibung für diesen Prozess bzw. diese Funktion wäre allerdings der Begriff eines digitalen Buchhalters, der die jeweils neu gefundenen Bitcoin-Blöcke in der Blockchain dokumentiert. Oder anders ausgedrückt: Die Resultate krptographischer Berechnungen werden dazu verwendet, das digitale Bitcoin-Zahlungssystem abzusichern. Ohne dass dafür eine Zentralinstanz wie eine Bank erforderlich ist. Die dafür notwendige Rechenleistung wird mit neu geschöpften Bitcoins vergütet.

Eine der wichtigsten Funktionen des Bitcoin-Programmcodes ist dabei der Prozess des sogenannten Halvings. Dabei wird die Belohnung für das Minen von Bitcoin alle 4 Jahre halbiert. Das nächste Bitcoin-Halving wird im Mai 2020 stattfinden. Dieser mathematische Verknappungsprozess führt beim Bitcoin bereits ab dem Jahr 2024 zu einer geringeren prozentualen Fördermenge als bei Gold. Dieser Inflationsschutz birgt das Potential für den Bitcoin, sich zu einer digitalen Weltersatzwährung in der Zukunft zu entwickeln. Parallel zu Gold. Weiterführende Infos …

Markus Miller

Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ

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