Kryptowährungen: Der Einstieg von Weltkonzernen wird die Marktstabilität verbessern!

Die renommierte Universität von Cambridge hat vor kurzem, zum zweiten Mal, eine umfangreiche Studie über Kryptowährungen veröffentlicht. Die neue Krypto-Studie der Cambridge-University ist im Gegensatz zu den vielen, wenig differenzierten Medienberichten und Experteneinschätzungen – von Vertretern der konventionellen Bankenbranche oder der klassischen Ökonomie – mit ihren meist negativen Pauschalurteilen, wissenschaftlich fundiert.

Daher ist für mich die Feststellung der Studie im Hinblick auf die verfälschte Medienberichterstattung einer der interessantesten Punkte. Das wissenschaftliche Fazit: Das Krypto-Ökosystem hat sich entgegnen aller Unkenrufe auch im Crashjahr 2018 auf unterschiedlichen Ebenen signifikant weiterentwickelt. Die Anzahl der Krypto-Investoren bzw. der Krypto-Anwender ist beispielsweise – trotz der negativen Kursentwicklungen – stark angestiegen, von 85 Millionen im Jahr 2017 auf 139 Millionen, allein bis zum dritten Quartal 2018.

Die stark ansteigende Skalierbarkeit von Kryptowährungen birgt ein großes Potential

Bereits etablierte Kryptowährungen erfahren eine weiter zunehmende Entwicklung im Hinblick auf die Verbesserung ihrer technologischen Möglichkeiten. Programmcodes werden weiter adaptiert bzw. optimiert. Ein Beispiel dafür ist das Bitcoin Lightning Network, das dazu führen wird, dass der Bitcoin auch als Zahlungsmittel sukzessive immer effizienter wird. Speziell die stark ansteigende Skalierbarkeit von Kryptowährungen birgt dabei ein großes Potential. Neben den technologischen Fortschritten werden auch die regulatorischen Rahmenbedingungen zunehmend progressiver.

Der Bitcoin ist der einzige, digitale Vermögenswert, der derzeit von der US-Regierung als Ware anerkannt wird. Der für Januar geplante Start der Bakkt-Plattform – auf der Bitcoin-Futures erstmalig mit physischer Auslieferung gehandelt werden – ist ein Meilenstein für das Krypto-Ökosystem. Weil dadurch erstmals eine vollständig regulierte Preisfindung gewährleistet wird, auf Basis der US-Vorschriften auf Bundesebene.

Das ist die regulatorische Grundlage dafür, dass digitale Assets nicht nur in der Finanzwirtschaft, sondern auch in der realen Welt genutzt werden. Der offizielle Einstieg von Weltkonzernen wie Apple, Amazon, Facebook, Microsoft oder Starbucks in die Kryptowelt, ist nur noch eine Frage der Zeit. Marktadaptionen werden zunehmen ebenso wie die Marktakzeptanz, was wiederum zu einer Steigerung der Marktstabilität des gesamten Krypto-Ökosystems führen wird. Weiterführende Infos …

Markus Miller

Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ

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