Die Akzeptanz der Krypto-Funktionen ist wichtiger als ein Bitcoin-ETF!

Ein aktuell stark beachteter Themenbereich ist die Zulassung eines Bitcoin-ETFs in den USA, durch die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC. Zuletzt wurde der ETF-Antrag der Winklevoss-Zwillinge erneut abgelehnt. Das ist für mich kein Drama, ich kann die Entscheidung der SEC nachvollziehen. Ein Bitcoin-ETF wird nach meiner Einschätzung früher oder später eine SEC-Zulassung erhalten.

Die erste Zulassung eines Bitcoin-ETFs sollte an einen renommierten ETF-Anbieter erfolgen

Außer den Winklevoss-Zwillingen gibt es weitere Antragsteller für Bitcoin-ETFs. Bekannt sind beispielsweise die Anträge von Van Eck, Rex ETFs und Direxion Investments. Wäre ich Chef, Berater oder in Verantwortung bei der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC würde ich mir die erste Zulassung für einen Bitcoin-ETF auch ganz gründlich überlegen. Ich würde dabei die erste Zulassung NICHT an eine relativ unbedeutenden Kryptobörse wie Gemini geben, die durch die medial polarisierenden und im ETF-Segment vollkommen unerfahrenen Winklevoss-Zwillinge betrieben wird, sondern an einen bereits etablierten ETF-Anbieter mit entsprechend langjähriger Expertise und Renommee.

Dadurch würde ich meine Reputationsrisiken als Aufsichtsbehörde deutlich reduzieren. Somit ist für mich die erneute Ablehnung des „Winklevoss-ETF“ keine Überraschung, sondern verständlich. Ich werte diesen Schritt auch nicht als generelle Absage. Deswegen beurteile ich die Wahrscheinlichkeit, dass die SEC einem in den USA sehr bekannten ETF-Anbieter wie Van Eck – der ebenfalls einen Antrag auf einen Bitcoin-ETF eingereicht hat – die Zulassung erteilt als sehr hoch. Fazit: Die Funktionalitäten und die Akzeptanz in der Realwirtschaft werden über den Erfolg von Bitcoin & Co entscheiden. Diese beiden realwirtschaftlichen Entwicklungen werden weit wichtiger sein, als die Zulassung eines rein finanzwirtschaftlichen Bitcoin-ETFs. Weiterführende Infos …

Markus Miller

Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.
Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ

bitbond hohe zinsen verdienen

Ein Gedanke zu „Die Akzeptanz der Krypto-Funktionen ist wichtiger als ein Bitcoin-ETF!

  1. (1) Wozu braucht die Welt einen Bitcoin-ETF???
    Wer ist zu blöd, sich eine Bitcoin-Wallet zu installieren und sich Bitcoin zu besorgen? Wozu brauch ich da noch Handlanger und Mittelsmänner, wenn es direkt funktioniert? Bei (passiv) gemanagten Aktienfonds/ETF kann ich das ja noch einsehen, aber bei einer Kryptowährung, die von Nutzer zu Nutzer und auch ohne Mittelsmänner handelbar ist, seh ich keinen Nutzen.

    (2) Was sind die in der Überschrift erwähnten Krypto-Funktionen, die akzeptiert werden soll(t)en?

    Interessanter wäre gewesen, was passieren würde, wenn ein weiteres Produkt der Finanzmafia staatlich genehmigt wird. Die Auswirkungen der Krypto-Futures werfen auch die eine oder andere Frage auf. Darüber hätte der Autor lieber mal seine Meinung bzw. Überlegungen kundtun können – oder mal recherchieren, welche geistigen Ergüsse andere bereits dazu hatten.

Schreibe einen Kommentar