Der Todesfall des Krypto-Millionärs Matthew Mellon!

Der Tod von Matthew Mellon und seiner Familie ist ein ebenso lehrreiches wie tragisches Musterbeispiel, im Zusammenhang mit der Verwaltung von Kryptowährungen im Falle eines persönlichen Schicksalsschlages. Matthew Mellon war ein wohlhabender Unternehmersohn, der bereits 1985 in jungen Jahren von seinem Vater 25 Millionen US-Dollar erbte. Damit war er überfordert, er verprasste das Geld größtenteils. 2012 investierte er 2 Millionen US-Dollar in die Cryptocoin Ripple (XRP).

Im Januar 2018 war diese Investition rund 1 Milliarde US-Dollar wert. Im April 2018 verstarb Mellon im Alter von 54 Jahren an einem Herzinfarkt, der auf seinen langjährigen Drogenmissbrauch zurückzuführen war. Die Zugangscodes zu seinen sicheren Ripple-Wallets nahm er offensichtlich mit ins Grab. Seine Familie hat keinen Zugriff auf das digitale Millionenvermögen, da Mellon keine Vorsorgemaßnahmen traf.

Setzen Sie auf das KISS-Prinzip: Die einfachsten Maßnahmen sind die besten!

Sie kennen vermutlich das KISS-Prinzip, das vom englischen „Keep it simple, stupid“ abgeleitet ist. Übersetzt bedeutet dieses Prinzip, dass es häufig am besten ist Maßnahmen zu ergreifen, die einfach und idiotensicher sind. Deswegen rate ich Ihnen zu einem Hinweis auf Ihre Kryptobestände in Form von Konten bei Kryptobörsen und Wallets in Ihrem Testament, der wiederum auf ein Schließfach verweist, in dem weiterführende Informationen liegen.

Diese Offline-Informationen im Schließfach (Login-Daten, Private Keys, Recovery-Seeds, Backup-Dateien, Kryptobörsen-Verzeichnis, Hardware Wallets, Paper Wallets usw.) können – zu Lebzeiten und im Bedarfsfall – sehr einfach und schnell aktualisiert werden, so dass beim Eintritt eines Todesfalls der Zugriff der Erben auf die digitalen Vermögenswerte sichergestellt ist.

Auch für den Eintritt einer schweren Krankheit (Alzheimer-Demenz, Gehirnschlag, Krebs, Herzinfarkt usw.) sollten entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Für denn Fall, dass Sie nicht mehr handlungsfähig sind, ist ein Hinweis in der Betreuungsverfügung bzw. Vorsorgevollmacht sinnvoll. Ich rate Ihnen darüber hinaus als Vorsorgemaßnahme grundsätzlich dazu, eine Vertrauensperson frühzeitig in die administrative Krypto-Thematik einzubinden. Weiterführende Infos …

Markus Miller

Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.
Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ

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