Deutsche Banken verlieren Milliarden durch FinTechs!

Das Beratungsunternehmen Oliver Wyman hat aktuell eine sehr interessante Studie zum Bankenmarkt in Deutschland veröffentlicht. Derzeit gibt es in Deutschland noch 1.600 Banken. Die Analytiker von Oliver Wyman gehen davon aus, dass es in 10 bis 15 Jahren nur noch 150 bis 300 Banken in Deutschland geben wird. Vor allem globale Technologiekonzerne und FinTechs dringen immer stärker in das deutsche Bankengeschäft vor. Gleichzeitig werden Kunden im Zuge der Digitalisierung immer anspruchsvoller und erwarten nahtlos miteinander verknüpfte Lösungen, die einfach zu bedienen sind.

Die direkten Erträge von relevanten FinTechs summieren sich für das Jahr 2017 bereits auf 800 bis 900 Millionen Euro. Dazu kommen negative Margeneffekte für Banken in Höhe von 400 bis 600 Millionen Euro. Die Einnahmenverluste durch FinTechs belaufen sich demnach für deutsche Banken auf 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro. Dennoch entfallen auf FinTechs derzeit noch weniger als 2 Prozent der Bankerträge im Privatkundengeschäft. Das bedeutet ein großes Zukunfts-Potential!

Die Commerzbank hält aktuell bereits 27 FinTech-Beteiligungen

Immer mehr Banken reagieren auf diesen Trend. In vielen Medien lese ich immer noch den Mythos, dass FinTechs der Feind der Banken sind. Das ist so pauschal nicht richtig. Die Commerzbank hält aktuell Anteile an 27 FinTech-Unternehmen, teilweise im zweistelligen Prozentbereich. Die übrigen deutschen Top-10-Banken halten gemeinsam aktuell 20 FinTech-Beteiligungen.

Die Deutsche Bank hält davon 8 und die NordLB 7. Ich stocke in meinem FinTech-Musterdepot meinen FinTech-Anteil weiter auf. Über einen FinTech-Aktien-ETF können Sie sich beispielsweise mit nur einem Investment an 50 attraktiven FinTech-Unternehmen aus den USA beteiligen. Weiterführende Infos …

Markus Miller

Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.
Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ

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