Das Google-Verbot für Kryptowährungen: Fluch oder Segen?

Nach Facebook hat jetzt auch Google – und mittlerweile auch Twitter – Restriktionen für Werbeanzeigen im Zusammenhang mit Kryptowährungen veröffentlicht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird auch noch Twitter vergleichbare Maßnahmen ergreifen. Werbung für Kryptowährungen, oder Produkte, die mit Kryptowährungen in Verbindung stehen, sollen ab Juni 2018 bei Google grundsätzlich verboten werden.

Facebook hat bereits im Januar die Werbung für Kryptowährungen auf seiner Plattform verboten. Google verbietet neben den Anzeigen für Kryptowährungen auch Werbungen in Verbindung mit unregulierten Finanzprodukten wie binären Optionen, spekulativen Derivaten und hoch riskante Differenzkontrakten (CFDs).

2017 hat Google 3,2 Milliarden Werbeanzeigen gelöscht

Derartige Maßnahmen betreffen bei weitem nicht nur Kryptowährungen. Sekündlich löscht das Unternehmen aktuell mehr als 100 Anzeigen von seiner Plattform, die nicht den Werbestandards von Google entsprechen. Allein im Jahr 2017 hat Google nach eigenen Angaben 3,2 Milliarden Werbeanzeigen gelöscht.

Sowohl Facebook als auch Google begründen das Verbot damit, dass es zu viele Anbieter mit betrügerischen Absichten gibt. Nicht Kryptowährungen sind das Problem, sondern die unlauteren Geschäfte in diesem Umfeld. Hinter weil hinter zahlreichen Angeboten schlicht Provisionspyramiden und betrügerische Schneeballsysteme stecken. Einige Medien haben diese Meldung pauschal leider so konstruiert, dass selbst Facebook oder Google vor Kryptowährungen warnen und diese als unseriös bewerten würde. Das ist aber nicht der Fall!

Die pauschalen Verbotsmaßnahmen sind temporär zu begrüßen um einen Auslese- und Bereinigungsprozess einzuleiten!

Bitcoin, Ethereum & Co. machen überhaupt keine Werbung mit gigantischen Renditeversprechen auf Facebook, Google, Twitter und Co., sondern überwiegend unseriöse Anbieter, die im Windschatten des Bitcoins ihre Pyramiden- und Schneeballsysteme an unbedarfte und gutgläubige Internet-Nutzer vertreiben. Das ist meist der Fall, wenn Verbraucher als „Agenten“ oder „Sponsoren“ neue Interessenten werben sollen und dafür Provisionen erhalten.

Deswegen ist dieser Schritt grundlegend sogar zu begrüßen, da unter den schwarzen Schafen – wie beispielsweise Onecoin oder Optioment – die gesamte Kryptobranche in ein schlechtes Licht rückt und leidet. Das ist somit keine pauschale Negativ-, sondern eine langfristige Positivmeldung für die Kryptowährungen! Die Maßnahmen tragen zur wichtigen Auslese und weiteren Entwicklungen bei. Ich selbst führe eine Warnliste vor unseriösen Krypto-Anbietern und dubiosen Pseudocoins. Weiterführende Infos …

Markus Miller

Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.
Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ

bitbond hohe zinsen verdienen

Schreibe einen Kommentar