Miller oder Müller? Kryptos und die Deutsche Bank!

Der weltweite Leiter des sogenannten „Chief Investment Offices“ der Deutschen Bank heißt Markus Müller. Uns trennt also rein vom Namen ein „i“ von einem „ü“. In einem Interview mit Bloomberg hat Markus Müller vor kurzem erklärt, dass die Deutsche Bank derzeit vor Investments in Kryptowährungen warnt.

Gründe wären die hohen Schwankungen, mögliche Preismanipulationen, sowie Datenverluste und Datendiebstähle. Dass ein Vertreter der Deutschen Bank, die bekanntlich Milliardenstrafen wegen Preismanipulationen in den unterschiedlichsten Bereichen bezahlen musste, vor Preismanipulationen warnt, ist für mich schlicht ein Hohn.

Deutsche Bank: Aktienkurs derzeit 88% unter Allzeithoch – Aktienanzahl massiv erhöht!

Auch die starken Kurschwankungen der Kryptowährungen sind zu relativieren. Nehmen wir einmal den Aktienkurs der etablierten Deutschen Bank als Vergleichsmaßstab. Der Bitcoin ist in den letzten Wochen von rund 20.000 US-Dollar innerhalb kurzer Zeit auf rund 6.000 US-Dollar gefallen. Derzeit steht der Bitcoin wieder bei rund 11.000 US-Dollar. Das ist zweifelsohne eine große Schwankung bzw. ein massiver Kursrückgang von -70 Prozent vom Allzeithoch. In der Vergangenheit musste der Bitcoin sogar schon weit stärkere Kursschwankungen verkraften. Wiederholt lagen diese bei rund -90 Prozent.

Ziehen wir hier einmal einen Vergleich mit der Aktienkursschwankung der Deutschen Bank, einem scheinbar soliden DAX-Konzern und der führenden Bank Deutschlands. Aktuell liegt der Abstand der Deutschen Bank zu ihrem einstigen Allzeithoch vor Ausbruch der Finanzkrise bei rund -88 Prozent! Das ist also durchaus vergleichbar mit der Maximalschwankung des Bitcoin, der scheinbar so bösen, reinen Spekulationswährung.

Der große Unterschied einer Aktie in Relation zum Bitcoin liegt in der mathematischen Limitierung!

Die absolute Anzahl an Bitcoins (21 Millionen Stück) ist klar festgelegt, sie wird nicht mehr. Die Deutsche Bank hat seit der Finanzkrise ihre Aktienanzahl hingegen viermal erhöht. Zuletzt gab es Anfang 2017 für 2 alte Aktien eine neue Aktie. 687,5 Millionen Aktien wurden dadurch einfach neu geschaffen. Eine derart massive Inflationierung kann und wird es beim Bitcoin durch die mathematische Limitierung nie passieren!

Ich erwarte keine Substitution der Banken durch Cryptocoins sondern eine Evolution!

Ich finde es immer sehr schade, wenn Banken Pauschalaussagen gegen Kryptowährungen machen mit derartigen „Argumenten“ und „Bitcoin-Fans“ oder Medien die Banken als Feind der Kryptowährungen darstellen. Ich erwarte keine totale Substitution der Banken durch neuen Technologien rund um Blockchain & Co, sondern eine gemeinsame Evolution und Kooperation der Krypto-Welt mit der bestehenden Banken-Welt.

Darin bestätigen mich sogar Aussagen von Markus Müller von der Deutschen Bank, der Kryptowährungen für die Zukunft auch positiv beurteilt. Müller sagt, dass er nicht verstehe, warum viele Anhänger von Kryptowährungen in der zunehmenden Regulierung etwas Negatives sehen, weil das Gegenteil der Fall ist. Das beurteile ich ganz genauso! Deswegen empfehle ich neben aussichtsreichen Cryptocoins auch Kryptobörsen, die teilweise heute bereits solide reguliert sind zum Schutz der Investoren. Weiterführende Infos …

Herzliche Grüße

Markus Miller

Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.
Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ

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